Psychische Gesundheit und Langzeitfolgen

Im Themenfeld „Psychische Gesundheit“ bearbeiten Forscher:innen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) in Mainz, dem Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie dem Institut für Medizinische Biometrie und Statistik (IMBI) und dem Institut für Evidenz in der Medizin (IfEM) am Universitätsklinikum Freiburg folgende Forschungsfragen:

  1. Gesundheitspersonal: Auswirkung der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit sowie Risiko- und Schutzfaktoren für die psychische Gesundheit
  2. Gesundheitspersonal: Interventionen zur Förderung von psychischer Gesundheit, Resilienz und Stressmanagement bei Gesundheitspersonal angesichts der COVID-19 Pandemie
  3. Patient:innen mit psychischen Erkrankungen: Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit sowei Risiko- und Schutzfaktoren für die psychische Gesundheit.
  4. Patient:innen mit psychischen Erkrankungen: Interventionen zur Förderung von psychischer Gesundheit, Resilienz und Stressmanagement bei Gesundheitspersonal angesichts der COVID-19 Pandemie

Update (12.5.2021):
Gesundheitspersonal
• Auf Basis von Vorarbeiten des Themenfelds wurden erste Ergebnisse zu psychischen Auswirkungen der Pandemie auf Gesundheitspersonal (Forschungsfrage 1) und weitere Bevölkerungsgruppen in der ersten Phase der Pandemie (bis Ende Mai 2020) publiziert. Darüber hinaus finden Sie hier eine Zusammenfassung zur Evidenzlage zu psychischen Auswirkungen in dieser Zielgruppe in dieser Phase und eine Pressemitteilung zur Einschätzung der Ergebnisse.
• Veröffentlichte Ergebnisse zu Interventionsmaßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit bei Gesundheitspersonal (Forschungsfrage 2) und anderen Bevölkerungsgruppen während verschiedener epidemischer/pandemischer Krankheitsausbrüche finden Sie hier.
• Die internationale Literatur (Forschungsfrage 1 & 2) ab Januar 2020 bearbeiten wir als „lebende Evidenzsynthese“:  Alle neuen Studien werden seitdem systematisch und fortwährend ermittelt und analysiert (November 2020, Januar 2021, März 2021). Das Themenfeld fasst die Ergebnisse aktuell zusammen, um diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Patient:innen mit psychischen Erkrankungen
• Die internationale Forschung (Forschungsfrage 3 & 4) für diese Zielgruppe wird erstmals im Mai 2021 systematisch ermittelt und anschließend zusammengefasst werden.

Lead: Klaus Lieb, Universitätsklinikum Mainz

Co-Lead: Christine Schmucker, Universitätsklinikum Freiburg